Brennadapter für 2708 und Clones sowie den TMS2716

2708/TMS2716 programmer

2708/TMS2716 burner

Adapter graveur de Eprom 2708/TMS2716

12.06.2017

 

Heute habe ich von einem User die Bestätigung erhalten, das der 2708 Brennadapter auch mit dem Galep 5 an einer USB-Schnittstelle funktioniert. Die Bedienung erfolgte wie beim Galep3+4 beschrieben.

12.05.2017

 

Bedienungsanleitung für den Betrieb am Galep3+4

 

     Eproms 2708 oder deren kompatible Clones mit dem 2708 Programieradapter auf dem Galep brennen.

Betrieb am GALEP3 oder GALEP4 unter WIN XP:
Den Galep an den PC anschliessen und mit 12V versorgen.
Das GALEP 32 Programm starten.
Als Bauteilfirma "Intel" auswählen und den D2716 auswählen.
In den Bauteiloptionen den Speicherbereich auf 1KB (3FFH) begrenzen.
Den Programieradapter statt des 2716 auf den Eprommer aufsetzen und den Programierfassungshebel verriegeln.

Die beiden Umschalter auf dem Programieradapter müssen dabei zur Leiterplattenkante der Oberen Leiterplatte zeigen. Wenn sie in der Stellung unter der Programierfassung stehen ist der Eprom TMS2716 von Texas Instruments ausgewählt.
Den 2708 auf die Programierfassung des Programieradapters aufsetzen und verriegeln. Dabei muß Pin 1 zum Verriegelungshebel zeigen. Pin 12 und 13 des Eproms schließen dabei Oben ab, wie es die Abbildung auf dem Programiergerät zeigt.
Das 5V Steckernetzteil jetzt erst an den Programieradapter anstecken.
Die Software die in den Eprom gebrannt werden soll, vom PC in den Editor der Galepsoftware laden.
Weiter können alle Funktionen die zum bearbeiten eines Eproms am Galep eingesetzt werden, verwendet werden.
Es kann also der Leertest gemacht werden.
Es kann die Software, die im Editorfenster zu sehen ist in den Eprom gebrannt werden. Sicherheitshalber sollte der Brennprozess noch weitere 4x sooft gestartet werden, wie der Brenner zum erfolgreichen brennen bis Verify mit dem EditorFile übereinstimmt benötigt hat. Bei mir waren die getesteten 2708 Clones beim ersten Durchgang fertig gebrannt. Ich habe sie aber zur Sicherheit noch weitere 4x mit den selben Daten überbrannt. Insgesamt brauchten die getesteten Eproms also 5 komplette Brennzyklen.
Es kann verifiziert werden.
Die Software kann vom Eprom in den Editor eingelesen und gespeichert werden.
Nach dem brennen den Netzteilstecker abziehen, dann erst den Eprom aus der Fassung nehmen.

Download
Bedienung2708ProgAd.pdf
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12.05.2017

 

Heute bin ich endlich dazu gekommen, den Brennadapter auch am GALEP3 zu testen.

Ein D2708 von Intel wurde mit einem Programierimpuls pro Speicherzelle von rund 500µsec Impulsbreite fertig gebrannt. Gleich verhielt sich ein K573RF1 aus Russland. Die Impulsbreite wird durch Hardware erzeugt und ist unabhängig von der vom Eprommer eingestellten Programierimpulsbreite. Damit wird der Eprom beim brennen geschont. Durch die wenigen nötigen Brennzyklen wird er weniger durch Wärme gestreßt, als durch die in alten Intelvorschriften mit geforderten 100 Programierzyklen zu 1msec. Modernere Eproms werden teilweise mit 100µsec gebrannt bei gleicher Datensicherheit und mit 12,5-12,7V geringerer Programierspannung als die 25V die der 2708 zum brennen benötigt.

Versuche die ich vor längerer Zeit gemacht habe zeigten, das auch beim 2708 die zum Datenerhalt nötige Ladung auf dem Gate der Speicherzelle nach ungefähr 10% der Programierimpulsbreite (100µsec) erreicht war und sich nicht mehr veränderte. So gebrannte Eproms hatten nach 25 Jahren ihre gebrannten Daten noch.

Sicherheitshalber habe ich auch schon Damals wie Heute, noch fünf zusätzliche Brenndurchläufe gestartet.

Der Eprom wurde als D2716 von Intel ausgewählt und der Speicherbereich auf 1KB im Bauteilmenü eingeschränkt um eine Fehlermeldung wegen Ungleichheit zu vermeiden. Der 2708 hat ja bloß 1KB Speicher im Gegensatz zum 2716 mit 2KB.

Damit funktioniert der 2708 Brennadapter zu den Unten vorgestellten Brennern auch am GALEP3 und am GALEP4. Ich vermute, das er ebenso auch am GALEP5 funktioniert, kann das aber leider ohne den Brenner nicht testen.

26.10.2016

 

Wegen einer größeren Bestellung konnte ich wieder einige Leiterplatten fertigen lassen. 10 Leiterplattensätze zu je 10,-€ das Paar habe ich jetzt zu liegen.

Achtung! auf der zweiten Charge Leiterplatten fehlt die Verbindung von +5V nach Pin 3+13 des 4538

SMD-Version der Oberen Leiterplatte

Von dieser Version habe ich einige Leiterplatten zum Test bestellt. Ich halte sie für die Zukunftssichere Variante. Die Bauelemente sind zwar klein, aber übersichtlicher bei Inbetriebnahme und Fehlersuche. Die Schaltung ist minimal verändert um das arbeiten des Moduls verfolgen zu können. Jetzt blinkt die LED oben links. Vorher zeigte sie wie die untere LED Dauerlicht.

Der Adapter auf dem M030 am KC85/5 von maleuma aufgebaut

24.10.2016

 

Der Brennadapter wurde speziell für den Einsatz auf dem Eprombrenner des KC85/3-5, M030 entwickelt.

Er funktioniert aber auch auf den Brennern mit Programiermodus für den 2716. Dort können die 2708 und TMS2716 gelesen, verifiziert und gebrannt werden. Auf allen anderen Brennern die den 2716 mindestens auslesen können, ist es möglich das auch der 2708 und seine Clones sowie der TMS2716  ausgelesen werden.

Das erfolgreiche Brennen, der genannten EPROMs, wurde nach den Erfahrungen mehrerer User auf den Brennern Galep3, Galep4 sowie ELV2000 bestätigt.

Dabei werden die Datenblattwerte der Hersteller durch Hardwaremaßnamen, auch bei Fehlbedienungen eingehalten und die nötigen Programierzyklen für eine lange Lebensdauer der EPROMs auf ein Mindestmaß reduziert. Der Datenerhalt ist beim M030 mit der Software 1.6 von "maleuma" durch Sicherheitszyklen gewärleistet. Bei den anderen genannten Brennern müssen nach dem erfolgreichen Veryfi noch einige Sicherheitsbrennzyklen nachgeschoben werden.

Die Leiterplatten sind nicht einfach zu bestücken und erfordern eine bestimmte Aufbaureihenfolge.

 

Leiterplattensätze für den Brennadapter kosten als Satz 10,- Euro.

 

Die M030 Leiterplatten lasse ich nur bei einer Bestellmenge von mindestens 20 Leiterplatten fertigen. Bis jetzt gibt es nur zwei Interessenten.

Sie werden dann einen voraussichtlichen Preis von 35,- Euro haben. Dabei sind die Konturen gefräst, die Kontakte mit Steckergold vergoldet und angefast. Bestückungsdruck ist auf der Bestückungsseite vorhanden.

Bei einem Los von 30 Leiterplatten werden die Leiterplatten mit der gleichen Ausstattung wie vor noch 20,- Euro kosten.

 

Funktion des 2708 Programieradapters

 

Der Programieradapter ermöglicht das lesen, verifizieren und brennen der Eproms 2708 und TMS2716 die mit den drei Versorgungs-Spannungen -5V, +5V und +12V arbeiten.

 

Dabei unterscheidet sich die Funktion beim Lesen, verifizieren und beim brennen der Daten. Beim lesen wird der zu lesende Eprom von dem Signal /OE = low über Te, die Diode D2 und den Widerstand R5 durch Td und Ta mit der Versorgungsspannung 5V Ucc versorgt.

 

Beim brennen der Daten mit /OE = high wird der Eprom beim anliegen der Programierspannung von 25V an Pin 20 der unteren Leiterplatte über die 18V Z-diode 3, die Diode 1 und R5 über Transistor Td und Ta, die 5V Ucc angelegt.

 

Untere Leiterplatte

 

Pin 18 Programierimpuls an Pin4 des 4538 verzögert um 20µsec triggert Pin 11 des zweiten Systems bei 47nF/10K mit einer Impulsbreite von ungefähr 500µsec.

 

Damit wird über Tk-Ti-D4-R20 der Programierimpuls an Pin 18 der Programierfassung gelegt.

 

Pin 21 Programierspannung wird an Emitter Ti und Z-Diode D3 gelegt. Ander Kathode D1 liegen dann ungefähr 6V, die über R5 den Td durchschalten. Ta legt die Betriebsspannung Ucc an Pin 24 der oberen Leiterplatte.

 

Über R16 wird Tb durchgeschaltet, der über R21 den Tc einschaltet. Tc legt12V an Pin 19 der Oberen Leiterplatte.

 

Vom Pin 20 der unteren Leiterplatte wird das /OE Signal ans Gate von Tf gelegt. OE = low (Lesebetrieb/read) bedeutet dabei, das über R9 der Te durchschaltet und über D2 und R5 den FET Td durchschaltet. Über R14 und Ta wird Pin 24 der oberen Leiterplatte mit Ucc 5V versorgt.

 

Weiterhin wird von Emitter Te über R15 der Transistor Tg leitend, der Pin 20 der Programierfassung auf der oberen Leiterplatte von 12V auf 0V zieht. Bei /OE = high wird Tf leitend und damit sperrt Te, da die Basisspannung von Te durch die Schotkydiode D3 um 0,4V negativer als die Emitterspannung von Te ist.

 

Damit sperrt auch der Transistor Tg. An Pin 20 der Oberen Leiterplatte liegen dann über R9 12V an.

 

Kommt jetzt über Pin 18 der unteren Leiterplatte der Programierimpuls der über den Monoflop verzögert und auf eine Impulsbreite von 500µsec reduziert wird, so wird der Programierimpuls an Pin 18 der oberen Leiterplatte gelegt.

 

Damit werden die bei der Andresse anliegenden Daten in den Eprom gebrannt. Die Daten werden verifiziert und es wird auf die nächste Adresse geschaltet.